Nimm Platz! Unser Programm 2021

Überblick

Dienstag, 20. Juli

16:00 – 18:30Workshop “Koloniale Spuren in München”
19:00 – 20:30Diskussionsveranstaltung mit ADAN
20:30 – 22:00Live-Musik
22:00Filmvorführung: „May Ayim: Hoffnung im Herz“

Mittwoch, 21. Juli

9:00 – 13:00Schulklassenprogramm: Demokratiemobil meets NS-Dokumentationszentrum
17:00 – 18:30Workshop “Offene Flanke nach Rechts” mit Caro Keller
19:00 – 20:30Netzwerke rechten Terrors – Vortrag & Diskussion mit Robert Andreasch
20:30 – 22:00Live-Musik
22:00Filmvorführung: “Unvergessen” zum OEZ-Attentat

Black History in München und Deutschland

Workshop “Koloniale Spuren in München”

Dienstag, 16:00 – 18:30

Überall in München sind sie zu finden: In Straßennamen, an Denkmälern oder Plätzen… alles normal?
Mit einem Streifzug durch die Stadtteile lernen wir die ach so ruhmreichen “Verdienste” der Kolonialzeit aus einer anderen Perspektive kennen.

Einen globalen Blick gibt eine Weltkarte mit Informationen zur Kolonialgeschichte, am Demokratiemobil fragt ein Stimmungsbarometer nach unseren Einstellungen und Urteilen.

Diskussion mit ADAN

Dienstag, 19:00 – 20:30

Gemeinsam mit dem Afrodeutschen Akademiker:innen-Netzwerk ADAN und spannenden Gäst:innen diskutieren wir über den (fehlenden) Umgang mit der Kolonialgeschichte Deutschlands und Empowerment für BIPoC.

2014 wurde ADAN in Frankfurt am Main gegründet. Das Ziel? Vielfalt in der deutschen Gesellschaft sichtbar machen und fördern.

Auf dem Podium:
Benjamin Adjei (MdL, Bündnis 90/Die Grünen)
Tina Garway (Referentin für Antidiskriminierung beim Verband für interkulturelle Arbeit Bayern)
Jennifer Tevi (Afrojugend München, Black Lives Matter München)
Paulo Cesar dos Santos Conceição (MORGEN e.V.)

Moderation: Barbara Hautum und Jiréh Emmanuel von ADAN.

“May Ayim: Hoffnung im Herz”

Dienstag, 22:00

Film „Hoffnung im Herz“ (35 min.):
Regie: Maria Binder 1997.

May Ayim war eine zentrale Aktivistin der Afro-Deutschen Bewegung. Sie untersuchte die Geschichte und Lebenssituation Schwarzer Frauen in Deutschland.

Ein Jahr nach ihrem frühen Tod 1996 entstand der Film, 2010 wurde eine Straße in Berlin nach ihr umbenannt, die vorher den Namen eines Kolonialherren trug. Trailer:

Rechtsextremismus und Rechter Terror

Workshop “Offene Flanke nach Rechts”

Mittwoch, 17:00 – 18:30

Warum tun wir uns als Gesellschaft so schwer mit dem Thema Rechtsextremismus? Warum gibt es in Deutschland seit Jahren eine wachsende, gewaltbereite rechte Szene? Und warum reagieren unsere staatlichen Institutionen darauf nicht angemessen? Darüber diskutieren wir gemeinsam mit Caro Keller von NSU-Watch, die eine der Prozessbeobachter*innen des NSU-Prozesses war.

Vortrag & Diskussion: Rechte Netzwerke

Mittwoch, 19:00 – 20:30

Alles nur Einzeltäter*innen? Gemeinsam mit Robert Andreasch werfen wir einen umfassenden Blick auf rechtsextreme Netzwerke in München und Deutschland – und wie ihnen (nicht) nachgegangen wird.

Robert Andreasch ist Fachjournalist und dokumentiert seit mehr als 25 Jahren die rechte Szene. Er ist aktiv beim a.i.d.a. Archiv und NSU-Watch. 2019 erhielt er für seine Arbeit den Publizistikpreis der Stadt München.

Filmvorführung “UNVERGESSEN”

Mittwoch, 22:00

Zum Abschluss von Sommer.dok gedenken wir den Opfern des OEZ-Attentats, das sich am 22.Juli 2021 zum fünften Mal jährt.

Ein Film von Alexander Spöri und Lukas Zug, 2017. Schüler des Unterhachinger Gymnasiums erzählen die Geschichte des Anschlags am OEZ – aus der Perspektive der Opfer und der Angehörigen. Sie gehen der Frage nach, ob es Zufall war, dass die meisten der Getöteten einen Migrationshintergrund hatten.

Heute wissen wir, dass es ein rassistisches, rechtsextrem motiviertes Attentat war.

Rahmenprogramm

Und abseits dessen gibt es den ganzen Tag Kunst, Musik, Mitmachaktionen und Liegestühle – hier ein paar Bilder vom letzten Jahr: